Gratis erhältlich nur im ersten Jahr, ...
Da Windows 10 am 29. Juli 2015 erschienen ist, beziehen Sie es kostenlos als Upgrade bis Ende Juli 2016. Voraussetzung ist, dass Sie kein Windows XP oder Vista einsetzen, die Systeme bleiben außen vor. Spekulationen, dass deren Nutzer ein besonders günstiges Umstiegsangebot erhalten, bewahrheiteten sich bislang nicht. Wer einmal auf Windows 10 gewechselt ist, darf das neue Betriebssystem behalten und auch nach Ablauf des ersten Jahres eine Neuinstallation mithilfe des eigenen Produktschlüssels durchführen. Im Rahmen einer Präsentation deutete Microsoft an, dass Windows 10 auf ARM-Tablets nicht oder eingeschränkt läuft.

Welche Version soll ich nehmen?
Verwirrt brauchen Sie angesichts der vielen Windows-10-Varianten nicht zu sein. Wer PC oder Notebook nutzt, hat nur zwei Versionen zur Wahl: Home und Pro. Meist genügt die günstige Home-Version, da man die erweiterten Fähigkeiten der Pro-Variante nicht braucht. Wichtig beim Upgrade-Prozedere ist, dass die Architektur (32 oder 64 Bit) beider Systeme identisch ist. Wer das Upgrade per Vorbereitungs-Tool statt via Set-up-DVD durchführt, muss sich wegen der Bit-Zahl keine Gedanken machen. Am besten sind Nutzer von Windows-Smartphones oder -Tablets dran: Steht hier ein Upgrade bereit, stoßen Sie es einfach per Fingertipp an.

Windows 10 kann bald mit Keys von älteren Windows-Versionen aktiviert werden.
NEUE AKTIVIERUNGSMETHODE FÜR WINDOWS 10
Normalerweise aktiviert sich Windows 10 bei einem Upgrade von Windows 7, 8 oder 8.1 automatisch. Allerdings nicht immer. Dann wird ein Key fällig. Für diesen benötigt man dann einen speziellen Windows-10-Key. Mit der neuen Aktivierungsmethode, die aktuell getestet wird, ist es möglich, in einem solchen Fall auch einen gültigen Key von Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 zu nutzen.
Wer eine Neuinstallation vornehmen möchte, der kann eine Insider-Preview-Version oder eine reguläre Download-Version nutzen und diese ebenfalls über einen gültigen Key von Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 aktivieren. Das soll Neuinstallationen deutlich einfacher und bequemer machen.
Daneben führt die neue Version Verbesserungen bei der Sprachassistentin Cortana ein, sorgt für sattere Farben bei den Fensterrahmen und bringt eine Tab-Preview für den Edge-Browser mit sich. Messaging über Skype bekommt außerdem eine eigene App und es werden einige neue Icons eingeführt.
Noch ist nichts davon zu lesen, wann Microsoft die Systemsteuerung abschaffen will, worüber kürzlich gesprochen wurde. Pläne dazu existieren allerdings bereits.
Zudem behebt die neue Version eine Reihe von Bugs und Problemen, dennoch sind noch einige Dinge offen. Momentan hat Windows beispielsweise noch mit Speicherproblemen zu kämpfen, wenn die Xbox-App genutzt wird und sich auf dem PC Win32-Games befinden, welche als Spiele in der App erkannt wurden. Die Suche-Box funktioniert zudem dann nicht, wenn man sich irgendwo befindet, wo Cortana nicht verfügbar ist. Wann das Update für alle Windows-10-User veröffentlicht wird, steht momentan noch nicht fest.
